Transformation der Mobilität durch autonomes Fahren?

Posted by on Mai 22, 2016 in BLOG, Mobilitätsforschung
Transformation der Mobilität durch autonomes Fahren?

Am 28. April trafen sich die Teilnehmenden des Mobilitätsforschungs-Kolloquiums am InnoZ zum 7. Mal. Das Dissertations- und Diskussionsthema lautete diesmal „Autonomes Fahren. Individuelle und gesellschaftliche Aspekte von Akzeptanz im Rahmen soziotechnischer Transformationsprozesse“ (Arbeitstitel) und wurde von Eva Fraedrich, HU Berlin vorgestellt.
Autonomes Fahren könnte weitreichende Implikationen auf unterschiedlichen Ebenen mit sich bringen, indem es zum Beispiel die Art und Weise verändert, wie individuell und gesellschaftlich mit dem Automobil umgegangen wird. Damit könnten wiederum tiefgreifende Transformationen in den Bereichen Mobilität, Verkehr und Siedlungsstruktur einhergehen. Eine frühzeitige empirisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung auch jenseits technischer Aspekte ist daher eine Grundvoraussetzung, wesentliche Einflussfaktoren der Technikentwicklung und deren Dynamiken zu identifizieren.
Das Dissertationsprojekt befasst sich in diesem Zusammenhang mit Aspekten von Akzeptanz des autonomen Fahrens. Insbesondere bei innovations- und technologiebetriebener Entwicklung ist die Vorhersage des Erfolges von Produktentwicklungen besonders schwierig. Akzeptanz gilt dabei als Schlüsselfaktor – sie vollzieht sich im Rahmen von soziotechnischen Konstruktions- und Veränderungsprozessen, das heißt, sie ist abhängig von Personen, deren Einstellungen, Erwartungen und Handlungen, ihrer Umwelt, ihrer Werte- und Normrahmungen, aber auch von Veränderungen im Laufe der Zeit (Lucke 1995).
Den vollständigen Beitrag und weitere Literaturhinweise findet ihr unter https://www.innoz.de/de/rueckschau-7-treffen-des-doktorandenkolloquiums-zur-mobilitaetsforschung